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SAISON 2001 / 2002
 

 

Bezirksliga:  4. Mannschaft der Freibauern erkämpft 4:4-Unentschieden gegen Tabellenführer 

Trotzdem war der Abstieg nicht mehr zu vermeiden

 (ab) Mit einer starken Leistung wartete am letzten Spieltag die 4. Mannschaft in den Freibauern in der Bezirksliga auf und sorgte noch mal für ein dramatisches Saisonfinale, im Nachhinein allerdings zu Ungunsten der Weschnitztaler. Mit dem überraschenden 4:4 gegen den Tabellenführer und Aufsteiger in die Bezirksoberliga Bensheim III konnte man den vorletzten Platz gerade noch so mit einem Mannschaftsbrettpunkt (!) mehr verteidigen, da der Letzte Hofheim mit 4,5:3,5 gegen Biblis gewann.

Nun hieß es bis abends abwarten, wie unsere 2. Mannschaft in der Landesklasse spielt. Trotz des Super-Ergebnisses von 4:4 gegen den Aufstiegsaspiranten König Nied, reichte dies nicht für den Klassenerhalt. Da nun mit Mörlenbach-Birkenau 2 und Lorsch zwei Absteiger vom Kreis Bergstraße aus der Landesklasse feststanden, zog dies nach sich, dass aus jeder nachfolgenden Klasse zwei Mannschaften absteigen mussten. So ist demnach der Super-Gau für die Freibauern eingetreten und alle Mannschaften rutschten eine Klasse tiefer.

Doch nun zum Spielverlauf: Mit einer der am stärksten besetzten Mannschaften die die Freibauern in dieser Runde in der Bezirksklasse angetreten sind, wollte man im letzten Spiel noch einmal alles geben. Da die schon als Aufsteiger feststehenden Bensheimer nur zu siebt angetreten sind konnte Werner Florig schon frühzeitig kampflos für die 1:0-Führung sorgen. Diesen Vorteil hatte man auch recht lange halten können, denn aufgrund ausgeglichener Endspiele sorgten die 3 Remisen von Ludwig Alexa, Jürgen Meyer und Kay Schmitt für die zwischenzeitliche 2½:1½-Führung.

Völlig von der Rolle war am Spitzenbrett dieses Mal Alfred Bauer gegen seinen Kontrahenten Reinhold Bosbach, der seine erste Niederlage während der gesamten Runde hinnehmen musste. Nach einem Bauernverlust im Mittelspiel und einem spielentscheidenden Damenzug geriet er mehr und mehr  in die Passivität und übersah ein zweizügiges Matt.

Eine hervorragend geführte Partie lieferte dagegen am 8. Brett Graziela de Pinho ab. Obwohl sie leicht besser stand und die besseren Angriffsmöglichkeiten hatte willigte sie dem Remisangebot Ihres Gegenübers ein, da zu diesem Zeitpunkt die beiden restlichen Partien auch sehr gefestigt und ausgeglichen standen und es so zum 3:3-Zwischenstand kam.

Timo Roth an Brett 4 hatte gegen Werner Dick zwar wie so oft wieder etwas Zeitnot, dafür hatten aber beide eine sehr gefestigte Stellung und man einigte sich auf remis.

Karl Heinz Wohlfart an Brett 5 hatte unter Preisgabe seines Läuferpaares einen Königsangriff seines Gegenübers abwehren können. Nachdem dieser es schließlich versäumte unter einem Bauernopfer den Angriff mit den Schwerfiguren fortzusetzen war eigentlich Karl Heinz im Endspiel bei gleichfarbigen Läufern und der etwas besseren Bauernstellung im Vorteil, aber man einigte sich auch hier auf ein remis, was den Endstand von 4:4 bedeutete, letztendlich aber dieses tolle Ergebnis leider nichts mehr brachte.

Insgesamt holten die Freibauern 3 Mannschaftspunkte (1 Sieg, 1 Unentschieden) und 23 Brettpunkte. Insgesamt wurden 17 (!) Spieler eingesetzt. Dies waren im einzelnen Karl Heinz Wohlfart (5 Einsätze/4,5 Punkte),  Alfred Bauer (6 /4), Werner Florig (7/4), Ludwig Alexa (3/2,5), José Ortiz-Rodriguez (3/1,5), Jürgen Meyer (3/1,5), Timo Roth (6/1,5),  Volker Senne (3/1),  Dirk Eller (4/1), Joachim Everling (1/0,5), Graziela de Pinho (2/0,5), Patrick Paimann (3/0,5), Kay Schmitt (4/0,5). Ebenso noch die Jugendspieler Jonas Schmitt, Roman Reinhardt, Frank Deparade und Stephan Lachmann.

An dieser Stelle möchte ich mich auch noch mal persönlich bei allen Spielerinnen und Spielern bedanken, die dazu beigetragen haben, den Spielbetrieb der 4. Mannschaft in der Bezirksliga aufrecht zu erhalten. Nur schade, das es am Ende doch nicht gereicht hat.

 Die Tabelle der Bezirksklasse nach dem letzten Spieltag:

 1. SG Bensheim III (M)         34,0      13

2. SV Reichelsheim              36,0      11

3. SF Heppenheim II            30,5      10

4. SC Lorsch III                    27,0        6

5. SK Einhausen                  27,0        6

6. SV Biblis                          24,5         4

7. FB Mörl.-Birk. IV (A)       23,0          3

8. SC Hofheim (A)              22,0           3

Steinbach II - FB Mörlenbach-Birkenau II  Landesliga Hessen-Süd  5:3 20.04.02  

König Nied -  FB Mörlenbach-Birkenau II  4:4 Landesliga Hessen-Süd  21.04.02  

 Am 20.04.2002 (Samstag 14:00 Uhr) wurde das abgesagte Spiel gegen Steinbach, aus der ersten Runde, nachgeholt. Um die Neuansetzung dieser Begegnung gab es allerdings einigen Ärger, da die Schachfreunde aus Steinbach auf ein kampfloses 8:0 bestanden haben.

 Die Freibauern mussten um jeden Preis gewinnen, wollte man den Klassenerhalt noch schaffen. Auf seiten der Odenwälder wurde auch sehr konzentriert gespielt und nach drei Stunden sah es nach einem klaren Sieg für die Schachspieler aus Mörlenbach-Birkenau aus.  Klaus Häfner, Uwe Recker, Erich Dubois de Luchet und  Torsten Bitsch hatten sich Vorteile erarbeitet. Torsten schaffte dann auch wenig später das Wichtige 1:0 mit einer guten Partie.

Unmittelbar vor der ersten Zeitkontrolle (nach vier Stunden), überschlugen sich dann die Ereignisse zu Ungunsten der Freibauern. Innerhalb von wenigen Minuten musste Markus Frei, Uwe Recker und Erich Dubois de Luchet die Waffen strecken.

Willy Wrba hatte sich nach einigen Problemen zwar eine Gewinnstellung erarbeitet, aber in Zeitnot verspielte er alle Chancen. Steinbach lag nun urplötzlich mit 4.1 vorne.

Als Volker Bitsch nicht über ein Remis hinauskam, war die schmerzliche Niederlage perfekt. Am Ende schaffte Peter Lammer noch ein glückliches Remis und Klaus Häfner konnte mit einen sicheren Sieg noch etwas Ergebniskosmetik betreiben.

Nach der 3:5 Niederlage war der Klassenerhalt nun in weiter Ferne. 

Am 21.04.2002 (Sonntag 14:00 Uhr) kam es zum ultimativen Showdown in der Landesklasse Süd. In der Begegnung Nied – Mörlenbach-Birkenau II ging es um alles. Der Tabellenführer aus Nied musste gewinnen, um die Meisterschaft und den Aufstieg in die Verbandsliga zu sichern. Die Freibauern mussten ebenfalls gewinnen um den möglichen Klassenerhalt doch noch zu schaffen. Die Spieler von König Nied waren klarer Favorit und sie erspielten sich auch deutliche Vorteile. Aber zunächst schaffte Guido Fickartz  ein schnelles Remis. Aber nun sollte alles seinen Lauf nehmen, Markus Frei an Brett 1 und Volker Bitsch an Brett 2 kassierten jeweils Niederlagen. Nach einem Einsteller von Uwe Recker, gab er seine Partie auf und Nied lag nun mit 3,5:0,5 vorne. Alles schien schon gelaufen, aber urplötzlich bekamen die Schachspieler von König Nied das Nervenflattern. Erich Dubois de Luchet und Peter Lammer hatte zwar die Niederlage schon vor Augen, aber beide konnten nach groben Patzern ihre Gegner überraschend noch gewinnen. Somit war der Wettkampf wieder völlig offen. Als sich Willy Wrba wiedereinmal aus argen Schwierigkeiten befreien konnte, verkrampfte sein Gegner mehr und mehr, schließlich konnte Willy gewinnen und ausgleichen. Alles lag nun an der Partie von Klaus Häfner, ein Unentschieden würde keinen etwas bringen. Der Spieler aus Nied musste gewinnen, sonst ist die Meisterschaft verspielt und auch Klaus Häfner musste gewinnen. Nach sieben Stunden war das Schachbrett allerdings fast völlig leer und beide Spieler mussten sich nun auf ein sinnloses Remis einigen. Endstand 4:4, der Supergau, die Freibauern abgestiegen und Nied hat die Meisterschaft vergeigt.

Um 21:00 Uhr endete die Partie mit einem Unentschieden, aber es gab nur Verlierer.

Monatsblitzturnier März bei Freibauer Mörlenbach-Birkenau

Mit 12 Teilnehmern fand im März die Monatsblitzmeisterschaft der Freibauern im Mörlenbacher Bürgerhaus statt. In einem recht ausgeglichenen Turnierverlauf, der bis zum Schluss spannend blieb, belegte schließlich Markus Frei mit 9 Punkten aus 11 Partien den 1. Platz. Auf den Plätzen 2 bis 4 waren 3 Spieler mit 8 Punkten gleichauf, wo sich aber aufgrund der besseren Feinwertung Torsten Bitsch vor Volker Bitsch und Erich Dubois de Luchet durchsetzte. Wiederum nur einen halben Punkt dahinter platzierten sich Peter Lammer und Uwe Recker.

In starker Form präsentierte sich auch die im Dienste der Freibauern stehende Brasilianerin und zugleich auch einzige Dame Graziela de Pinho. Mit 5 Punkten und dem 8. Platz konnte sie auch manchem Favorit „ein Bein stellen“.

FB Mörlenbach-Birkenau II – Gernsheim 2:6 Landesliga Hessen-Süd   17.03.2002

 Im Abstiegskampf haben die Freibauern einen herben Rückschlag erlitten.

Mit einer deutlichen 2:6 Abfuhr verlor man nicht nur die Mannschaftspunkte, auch das Brettpunktverhältnis hat sich entscheidend verschlechtert. Auch die Art und Weise der Niederlage war ernüchternd, vier Unentschieden, vier Niederlagen und kein einziger Sieg. Dabei sah es zunächst gar nicht so schlecht aus, Uwe Recker, Peter Lammer und Willy Wrba erkämpften sich  jeweils ein Remis zum Zwischenstand von 1,5:1,5. Nun gab es aber nur noch Niederlagen, nur Volker Bitsch konnte noch ein Remis holen. Nun dürfen sich die Freibauern kein Patzer mehr leisten, sonst geht es nach einem Jahr in der Landesliga  wieder zurück in die Bezirksoberliga. 

 

FB Mörlenbach III – SK Fürth I  2:6  Bezirksoberliga 17.03.2002 

In der Bezirksoberliga steht die dritte Mannschaft von Mörlenbach-Birkenau als erster Absteiger fest. Mit einer 2:6 Schlappen gab es nichts zu ernten für die Freibauern. Volker Senne konnte die einzige Siegpartie beisteuern, allerdings hatte er etwas Glück, fast hätte auch Volker verloren, aber er konnte mit Kampfgeist seine Partie noch aus dem Feuer reisen, sonst hätte der Wettkampf mit einem Debakel geendet. Erich Dubois de Luchet und Karl-Heinz Wohlfart erspielten sich jeweils noch ein Remis. Nach der Niederlage und dem Abstieg in der Bezirksklasse hat auf Seiten der Freibauern sofort ein Neuaufbau eingesetzt. Im nächsten Jahr will man mit einer neu formierten Mannschaft wieder angreifen.

 

Vierte Mannschaft der Freibauern in Reichelsheim chancenlos 17.03.2002

 (ab) Im Abstiegskampf  in der Bezirksklasse gab es für die 4. Mannschaft vom Freibauer Mörlenbach-Birkenau beim Tabellendritten in Reichelsheim nichts zu gewinnen und man bezog stark ersatzgeschwächt eine deutliche 1½:6½-Schlappe.

Dieser Tatsache war man sich auch relativ schnell bewusst, als man schon frühzeitig durch die Niederlagen der Jugendspieler Stephan Lachmann, Frank Deparade und Roman Reinhardt mit 0:3 im Hintertreffen lag. Die Jungs gaben schon ihr Bestes, verloren aber im Mittelspiel etwas den Faden und hatten letztendlich ihren erfahreneren Gegenübern kaum mehr etwas entgegenzusetzen. Auch bei den anderen Spielen sah es mit der Zeit nicht gerade rosig aus und man konnte eigentlich schon mit dem schlimmsten rechnen.

Alfred Bauer am 2. Brett wurstelte sich noch aus einer verlorenen Stellung heraus. Sein Gegenüber Ernst Niesner hatte einen Freibauern, konnte aber durch einige individuelle Fehler kein Kapital daraus schlagen. So konnte Bauer zwar ein Remis beisteuern, mehr war in der Partie sowieso nicht drin. Das brachte aber nichts mehr, denn kurz darauf musste José Ortiz-Rodriguez die Segel streichen, da sein Gegenüber kurz davor war einen Freibauern in eine  Dame umzuwandeln.

Werner Florig (Brett 4) konnte in einer hervorragend vollendeten Partie und dem einzigen Sieg an diesem Tag noch mal auf 1,5:4,5 verkürzen, nachdem er über einen Qualitätsverlust in eine Bombenstellung kam, mit 2 Springern einen Königsangriff startete und schließlich die Dame gewann. Der Reichelsheimer Marco Lautenschläger gab schließlich auf und musste Werner’s Sieg neidlos anerkennen.

Kai Schmitt am Spitzenbrett geriet im Mittelspiel in eine etwas unübersichtliche Stellung in dessen Abwicklung er einen Springer einstellte. So war auch diese Partie gegen Dr. Klaus Pachler nicht mehr zu gewinnen.

Timo Roth hatte gegen Routinier Adolf Korb zwar lange eine ausgeglichene Stellung, geriet dann aber – wie so oft – in akute Zeitnot und in einen gefährlichen Mattangriff, wo er dann auch noch bei extrem wenig Bedenkzeit die Dame einstellen musste, was letztendlich zum 1,5:6,5-Endstand führte.

Um in der jetzigen Situation noch die Klasse zu halten, muss man im letzten Spiel gegen den noch ungeschlagenen Tabellenführer und schon als Meister feststehende SG Bensheim 3 mindestens einen Punkt holen (ein schier aussichtsloses Unternehmen) und in diesem Fall hoffen, dass der Tabellenletzte Hofheim nicht 6:2 oder höher gegen Biblis gewinnt.

Jugendschach:  Freibauern starten mit hohem 3½:½-Sieg gegen Bürstadt II

 Ralfs Mattuschs ins Leben gerufene Jugendliga findet hohen Anklang bei den Vereinen

 Erstmals ging in diesem Jahr im Schachbezirk Bergstrasse eine Mannschafts-Jugendliga an den Start. Hier sind alle Jugendlichen bis 18 Jahre in verschiedenen Altersklassen spielberechtigt.  Die vom Bezirksjugendleiter Ralf  Mattusch (SK Fürth) ins Leben gerufene Spielklasse fand bei den Vereinen guten Zuspruch. 10 Vierer-Jugendmannschaften hatten dafür gemeldet und gingen an den Start.

Die Mannschaft von "Freibauer" Mörlenbach-Birkenau musste zur ersten Runde in Bürstadt gegen Bürstadt II antreten. In der Besetzung: Dirk Eller, Jonas Schmidt, Roman Reinhard und Stephan Lachmann konnte ein Mannschaftssieg mit 3,5 zu 0,5 erzielt werden. Die drei letztgenannten konnte ihre Partien zum Gewinn führen, während am Spitzenbrett Dirk Eller aus taktischen Gründen - um den Mannschaftssieg beim Stande von 2:0 zu sichern - seine überlegene Partiestellung  Remis  gab.

Am Sonntag, den 24.03.02 findet im Bürgerhaus in Mörlenbach (Beginn 10.00 Uhr) eine Nachholpartie aus der 2. Runde statt. Die Jugend-Freibauern erwarten hierzu die I. Mannschaft aus Bürstadt, dem Favoriten mit dem Bezirksschülermeister am Spitzenbrett.

Sollten sich noch weitere Jugendliche finden, gerne auch Anfänger oder Schüler, die das königliche Spiel erlernen wollen: Die Jugend der Freibauern trifft sich jeden Mittwoch ab 16.00 Uhr und jeden Freitag ab 18.00 Uhr im Mörlenbacher Bürgerhaus. Und u.a. beim internationalen Meister Sergey Galdunts finden sie fast keinen besseren Lehrmeister im näheren Umkreis. Interessenten sind auf jeden Fall recht herzlich willkommen.

Freibauern behalten trotz Unterzahl im Abstiegskrimi die Oberhand 17.03.2002

Mörlenbach-Birkenau I siegt in der Schachoberliga Ost mit 5:3 gegen Steinbach I

 In der Schachoberliga Ost musste am Sonntag die erste Mannschaft des Schachclubs Freibauer Mörlenbach Birkenau zum vorentscheidenden Abstiegsspiel in Steinbach/Taunus antreten. Durch sehr gute Leistungen hatten die Freibauern zuvor das Tabellenschlusslicht an eben jene Steinbacher abtreten können.

 Die Begegnung begann für die Freibauern alles andere als vielversprechend. Kurz vor Abfahrt musste Sebastien Peter krankheitsbedingt absagen. Da so kurzfristig kein Ersatzspieler mehr gefunden werden konnte, traten die Freibauern nur mit sieben Spielern an und überließen Steinbach kampflos den Punkt an Brett 2. Ferner mussten Sie an allen übrigen Brettern eine Bedenkzeitabzug von 20 Minuten hinnehmen, weil die Begegnung in Folge dieser Turbulenzen erst etwas verspätet gestartet werden konnte.

Ab diesem Zeitpunkt ging es aber aufwärts für Mörlenbach-Birkenau. Bis zur ersten Zeitkontrolle nach vier Stunden war aus dem Rückstand ein leichter Vorsprung von 3:2 geworden. Peter Klings ließ seinen Gegner schon nach 14 Zügen über die Klinge springen. Heiko Schneider und Paulus Wohlfart hatten Ihren Gegner dominiert. Einzig Michael Schäfer musste eine weitere Niederlage verbuchen. Bis zur zweiten Zeitkontrolle nach sechs Stunden konnte Steinbach aber nochmals ausgleichen. Udo Wallrabenstein hatte trotz heftigster Gegenwehr nach erbitterten Kampf die Segel streichen müssen. So blieb es Sergey Galdunts und Peter Treffert vorbehalten die Begegnung zu entscheiden. Beide hatten in den vorangegangenen sechs Stunden zwar kein schönes aber kämpferisches und schnörkelloses Schach geboten. Beiden gelang es in der finalen siebten Stunde Ihre leichten Vorteile im Endspiel jeweils zum vollen Punkt zu verwerten, so dass am Ende nach einem wahren Krimi ein 5:3 Sieg für die Freibauern heraussprang.

 Mörlenbach-Birkenau hat sich mit diesen Sieg damit etwas vom Tabellenende absetzen können. Vor der letzten Doppelrunde sind Steinbach und Giessen hoch abstiegsgefährdet. Daneben etwas überraschend aber durchaus nicht unverdient auch die FTG-Frankfurt. Mörlenbach-Birkenau ist am 13. Und 14. April Gastgeber zur letzten Doppelrunde im Bürgerhaus Mörlenbach und erwartet dann beide Wiesbadener Vereine. Spielbeginn ist Samstags um 14:00h und Sonntags um 9:00h.

 

Die Begegnungen der 9. Runde in der Oberliga-Ost (Staffel B):

FTG Frankfurt           -            SV Hofheim                            0:8 (kampflos!)

VSG Offenbach        -            SFR Schöneck                       5:3

SK Giessen              -            Wiesb.-Dotzheim                  3½-4½  

SFR And Wetzlar     -            Wiesbadener SV                   4 - 4  

SV Oberursel            -            SV Griesheim                       4½-3½

SC Steinbach            -            SC Mörlenbach-Birkenau      3 - 5  

 

Tabelle nach der 9. Runde

Mannschaft                   Brettpunkte            Mannschaftspunkte

1. SV Hofheim                        55 :17              16- 2

2. SV Oberursel                   46½:25½           16- 2

3. VSG Offenbach                 45 :27              14- 4

4. SFR Schöneck                 41½:30½          12- 6

5. SV Griesheim                     37 :35              11- 7

6. SFR And Wetzlar               33 :39              7-11

7. Mörlenbach-Birkenau       28½:43½           7-11

8. FTG Frankfurt                   32½:39½           6-12

9. Wiesbadener SV              30½:41½           6-12

10. Wiesb.-Dotzheim              26 :46              6-12

11. SC Steinbach                  29½:42½           4-14

12. SK Giessen                       27 :45              3-15

Tandem-Turnier bei Freibauer Mörlenbach-Birkenau 08.03.2002

 Am Freitag, den 8. März wurde im Mörlenbacher Bürgerhaus ein Tandem-Turnier ausgetragen. Insgesamt traten 12 Teilnehmer bzw. 6 Paare an. In einem recht unterhaltsamen Turnier, das im Verlauf bei allen für sehr viel Spaß sorgte, spielte jedes Paar jeweils zweimal in einer Vor- und Rückrunde gegeneinander.

Der Spielverlauf war bis zum Schluss sehr spannend. Mit immenser Geschwindigkeit wechselten die Figuren von einem Brett zum anderen und in Windeseile wurde so manch’ überragende Stellung auf die Felder gezaubert. Um so verdutzter war man, als innerhalb von nicht einmal einer Minute, der ganze Zauber auch wieder flöten ging und flux wieder der Gegner besser stand.

Letztendlich setzte sich zu weit vorgerückter Stunde ganz knapp mit einem Sieg mehr das favorisierte Duo Paulus Wohlfart und Uwe Recker vor dem Team Markus Frei und Torsten Bitsch durch. Den 3. Platz belegten Peter Lammer und Erich Dubois de Luchet.

In einem Stichkampf wurde sogar noch der 4. Platz hart umkämpft. Den kürzeren zogen hier Bernhard Roos und Volker Bitsch, die sich vom Team Willy Wrba und Guido Fickartz  geschlagen geben mussten.

Das Duo Graziela del Pinho (einzige Dame im Teilnehmerfeld) und Alfred Bauer belegte den 6. Platz, konnten allerdings einen Sieg gegen das erst- und drittplazierte Team erreichen, was auch fast wie den Turniersieg gefeiert wurde.

Dank geht noch an den überragenden Turnierleiter und Materialwart Christoph Nikolai, der in gewohnt routinierter und souveräner Manier für einen reibungslosen Ablauf sorgte. Er nahm dann anschließend die Siegerehrung vor.

 

Endstand:

 

1. Paulus Wohlfart/Uwe Recker                   30 P.

2. Markus Frei/Torsten Bitsch                      28 P.

3. Peter Lammer/Erich Dubois d. Luchet    24 P.

4. Willy Wrba/Guido Fickartz                        16 P.

5. Bernhard Roos/Volker Bitsch                  16 P.

6. Graziela del Pinho/Alfred Bauer                6 P.


Reinheim – Freibauer Mörlenbach-Birkenau II  3,5:4,5 Landesliga Süd 03.03.2002

 Das Spiel in Reinheim sollte um 14:00 Uhr im Hotel zur Spitze stattfinden.

Aber als die Freibauern kurz vor Spielbeginn vor verschlossenen Türen standen, war die Verwirrung recht ordentlich. Nach einigen Handy-Manövern wurde der neue Spielort in Bieberau ausfindig gemacht. Nach Aussage der Gastgeber wurde der Mannschaftsführer der Freibauern vor einigen Monaten telefonisch über die Verlegung informiert, dieser hatte jedoch keine Erinnerung daran. 

Nach dem sich die Gemüter beruhigt hatte, konnte das Spiel mit 45 Minuten Verspätung beginnen.

Auf Seiten der Freibauern erarbeitete man sich nach und nach angenehme Stellungen.

Zunächst demonstrierte Peter Lammer seine gut Form, und gewann seine Partie ganz sicher, mit gewohnt kreativem und  aktiven Spiel brachte er die Weschnitztaler Schachspieler in Führung. Der Reinheimer hatte sich einfach veropfert. Auch Klaus Häfner zeigte, dass er zur Zeit gut drauf ist. Klaus lies seinen Gegner keine Chance und machte einen wichtigen Punkt. Nun sollte es aber hin und her gehen, Uwe Recker stellte in Gewinnstellung einen Turm ein, Peter Klings geriet in Zeitnot und auch sonst war Spannung angesagt. Die Stellung von Markus Frei war nach Betrachtung der Zuschauer keinen Pfifferling mehr wert, allerdings lies der Reinheimer einen Turm einzügig stehen und stellte sich noch einzügig ins Matt. Markus übersah jedoch das  Matt und die Aufgabe seines Gegners (er hatte bereits die Hand gereicht) und zwang seinen Gegner in ein verlorenes Endspiel. Als der Reinheimer später erneut aufgab, hatte Markus ein Einsehen und machte den Punkt. Willy Wrba erarbeitete sich zwar klare Vorteile, aber als das Remis immer wahrscheinlicher wurde, musste sein Gegner wegen des Zwischenstandes überziehen und Willy konnte mit einem Konter das 4:0 machen. Torsten Bitsch hatten ebenfalls den Sieg praktisch in der Tasche, er sicherte allerdings mir einem Remis den Mannschaftssieg. Torsten erzwang das Unentschieden mit einem Dauerschach.

Am Ende mussten sich Peter Klings (am Spitzenbrett), Volker Bitsch und Uwe Recker geschlagen geben. Mit dem  4,5:3,5  Sieg konnten die Freibauern zwei ganz wichtige Punkte einfahren.     

         

FB Mörlenbach-Birkenau II  - SK Langen 5:3  Landesliga Hessen-Süd   17.02.2002

 In der Landesliga Süd konnten die Freibauern erstmals einen „Big Point“ landen. Im Abstiegsduell kamen die Odenwälder zu einem 5:3 Sieg über den SK Langen.  

Guido Fickartz  kam für den in der ersten Mannschaft festgespielten Udo Wallrabenstein zum Einsatz, ansonsten waren die Freibauern komplett. 

Nach gut zwei Stunden brachte Uwe Recker die Schachspieler aus Mörlenbach-Birkenau mit einem sicheren Sieg  in Führung.  Nach einem Remis von Peter Klings am Spitzenbrett (1) und einem weitren klaren Sieg von Klaus Häfner, kam es zum Zwischenstand von 2,5:0,5. Kurz vor der ersten Zeitkontrolle konnte Guido Fickartz mit einem sicheren Erfolg weiter erhöhen, somit war eine Vorentscheidung gefallen.

Den endgültigen Erfolg machten Markus Frei mit einem Remis und Willy Wrba mit  einem Sieg perfekt. Nach dem deutlichen, aber hoch verdienten Zwischenstand von 5:1 war alles klar. Am Ende mussten die Gebrüder Bitsch (Volker und Torsten) noch Niederlagen einsteckten, somit konnte der SK Langen noch auf  3:5 verkürzen. 

Trotz des wichtigen Sieges über den SK Langen bleibt die Situation sehr kritisch.

 Zum rettenden Ufer „Klassenerhalt“ fehlen immer noch drei Mannschaftspunkte, da die Tabellennachbarn ebenfalls gepunktet haben.


Freibauern trotzen dem Tabellenführer

In der Oberliga Ost traf die erste Mannschaft des Schachclubs Mörlenbach-Birkenau auf den Tabellenführer aus Oberursel. Die Mannschaft um Spielertrainer Sergey Galdunts ging als klarer „Underdog“ in diese Begegnung, wies doch der Gegner in seinen Reihen etliche nationale und internationale Titelträger aus. Und trotzdem schafften es die Freibauern diese Begegnung immer offen zu halten. Sebastien Peter, Udo Wallrabenstein und Heiko Schneider gewannen Ihre Partien in überzeugender Manier. Früh hätte der Wettkampf sogar zu Gunsten der Weschnitztaler entschieden sein können, wenn Paulus Wohlfart und Regis Hoffmann Ihre besser stehenden Stellungen hätten verwerten können. So aber mussten sich beide geschlagen geben. Nach vier Stunden schien damit der Wettkampf zu kippen, zumal Oberursel durch Siege über Michael Schäfer und Peter Treffert mit insgesamt 4:3 in Führung ging. In einem wahren Endspielkrimi über mehr als 80 Züge und einer Spieldauer von fast sieben Stunden sicherte aber Sergey Galdunts am Spitzenbrett den Freibauern den Ausgleich zum 4:4 und damit einen wichtigen Punkt gegen den Abstieg. Am 17. März trifft die Mannschaft im Kellerduell auswärts auf Steinbach und kann sich dort weitere wichtige Punkte erspielen.

Die Einzelergebnisse an den Brettern:

1. Galdunts             1 : 0  Margoline    
2. Peter                1 : 0  Schnitzspan 
3. Schaefer             0 : 1  Reschke     
4. Schneider           1 : 0  Schlamp     
5. Treffert                0 : 1  Haakert     
6. Wohlfart             0 : 1  Kuban       
7. Hoffmann            0 : 1  Chandler    
8. Wallrabenstein   1 : 0  Schiffer    

Die übrigen Begegnungen in der Oberliga Ost (8. Runde)

 Wiesbadener SV     5 - 3  FTG Frankfurt
Wiesb.-Dotzheim    1½-6½  SV Hofheim
SV Griesheim          5 - 3  SC Steinbach
VSG Offenbach      6½-1½  SK Giessen
SFR Schöneck       5½-2½  SFR And Wetzlar

Tabelle (nach 8. Runden)

1. SV Hofheim          14- 2

2. SV Oberursel       14- 2

3. VSG Offenbach      12- 4

4. SFR Schöneck       12- 4

5. SV Griesheim       11- 5

6. FTG Frankfurt       6-10

7. SFR And Wetzlar      6-10

8. Wiesbadener SV       5-11

9. SC Mörlenbach       5-11

10. SC Steinbach        4-12

11. Wiesb.-Dotzheim     4-12

12. SK Giessen         3-13

 

Freibauern im Aufwind  03.02.2002

In der Oberliga Ost konnte die erste Mannschaft der Schachclubs Freibauer Mörlenbach-Birkenau durch einen Doppelsieg die rote Laterne des Tabellenletzten abgeben. Beide Spiele wurden auswärts in Wetzlar gespielt. Samstags traf die Mannschaft auf einen in voller Stärke angetretenen Giessener Schachclub. Giessen hatte sich gegen die bisher sieglosen Mörlenbach-Birkenauer entsprechende Chancen auf Punkte gegen den Abstieg ausgerechnet, die zudem auf drei Stammspieler verzichten mussten. Keine gute Voraussetzung also, doch die Freibauern spielten sich im Laufe der Begegnung frei. Schon nach nur 15 Zügen konnte Paulus Wohlfart den ersten Sieg verbuchen. Wenig später erhöhte Udo Wallrabenstein in einer sauber gespielten Positionspartie. Der Begegnung drohte kurz zu kippen, als Uwe Recker  trotz besserer Stellung zuerst den Faden und später die Partie verlor. Aber Mörlenbach-Birkenau war nicht mehr zu stoppen. Innerhalb weniger Minuten stellten Im Sergey Galdunts, Heiko Schneider, Peter Treffert und Klaus Häfner durch Siege den Mannschaftssieg her. Da half es den Giessener auch nicht, dass Michael Schäfer an Brett 2 die Segel streichen musste; mit dem Endstand von 6:2 konnten die Freibauern den ersten Mannschaftssieg in der laufenden Saison verbuchen.

 Am Sonntag morgen war dann der Gastgeber Wetzlar der Gegner. Diese entschlossen sich Ihr erstes Brett einfach kampflos aufzugeben. Zwar lagen die Freibauern dadurch von Anfang mit 1:0 in Führung, Wetzlar konnte aber entsprechend stark an den hinteren Brettern aufstellen. Diesmal entwickelte sich die Begegnung deutlich knapper als am Vortag. Relativ schnell und überraschend sicher konnten Udo Wallrabenstein, Markus Frei und Uwe Recker die letzten drei Bretter unentschieden halten. Als Paulus Wohlfart dann trotz Zeitnot dem Gegner die Dame abknüpfen konnte, deuteten die Signale Richtung Gesamtsieg. In diese Phase fiel jedoch eine vermeidbare Niederlage von Heiko Schneider. Michael Schäfer und später Peter Treffert wickelten Ihre Partien jedoch routiniert zum Unentschieden ab, so dass Mörlenbach-Birkenau zwar knapp aber haushoch verdient die Mannschaftspunkte einfahren konnte.

 Aus einer insgesamt stark spielenden Mannschaft lohnt es sich, vor allem die Ersatzspieler Klaus Häfner, Markus Frei und Uwe Recker hervorzuheben, die an den hinteren Brettern eine hervorragende Moral zeigten und überzeugen konnten. Mörlenbach-Birkenau konnte sich mit diesem Doppelsieg auf den drittletzten Tabellenplatz hieven. Allerdings ist die Abstiegsfrage bei sechs fast punktgleichen Mannschaften und noch vier zu spielenden Runden äußerst unklar. Am 24. Februar trifft die erste Mannschaft im nächsten Heimspiel auf den Tabellenführer aus Oberursel. Schon eine Woche vorher muss die zweite Mannschaft in der Landesklasse Süd in Ihrem Heimspiel gegen Langen punkten, um sich Chancen auf den Klassenerhalt zu wahren.

 6. Runde: FTG Frankfurt - VSG Offenbach 5:3; Hofheim - Schöneck 6.5-1.5; Mörlenbach-Birkenau -SK Giessen 6:2; SV Griesheim - SFR And Wetzlar 5:3; Wiesbadener SV -   SV Oberursel 3:5; Wiesbaden-Dotzheim - SC Steinbach 3:5;

7. Runde:  SFR Schöneck - FTG Frankfurt 5.5:2.5; VSG Offenbach - SV Hofheim 2.5:5.5; SK Giessen - SV Griesheim 3:5; SFR And Wetzlar -  SC Mörlenbach-Birkenau 3.5: 4.5; SV Oberursel - Wiesb.-Dotzheim 6:2; SC Steinbach- Wiesbadener SV 3:5

 

Tabelle:                  

1. SV Oberursel                   13- 1

2. SV Hofheim                      12- 2

3. VSG Offenbach                10- 4

4. SFR Schöneck                 10- 4

5. SV Griesheim                   9- 5

6. FTG Frankfurt                   6- 8

 7. SFR And Wetzlar            6- 8

 8. SC Steinbach                  4-10

 9. Wiesb.-Dotzheim            4-10

10. Mörlenbach-Birkenau      4-10

11. SK Giessen