Trotzdem
war der Abstieg nicht mehr zu vermeiden
(ab)
Mit einer starken Leistung wartete am letzten Spieltag die 4. Mannschaft in den
Freibauern in der Bezirksliga auf und sorgte noch mal für ein dramatisches
Saisonfinale, im Nachhinein allerdings zu Ungunsten der Weschnitztaler. Mit dem
überraschenden 4:4 gegen den Tabellenführer und Aufsteiger in die
Bezirksoberliga Bensheim III konnte man den vorletzten Platz gerade noch so mit
einem Mannschaftsbrettpunkt (!) mehr verteidigen, da der Letzte Hofheim mit
4,5:3,5 gegen Biblis gewann.
Nun
hieß es bis abends abwarten, wie unsere 2. Mannschaft in der Landesklasse
spielt. Trotz des Super-Ergebnisses von 4:4 gegen den Aufstiegsaspiranten König
Nied, reichte dies nicht für den Klassenerhalt. Da nun mit Mörlenbach-Birkenau
2 und Lorsch zwei Absteiger vom Kreis Bergstraße aus der Landesklasse
feststanden, zog dies nach sich, dass aus jeder nachfolgenden Klasse zwei
Mannschaften absteigen mussten. So ist demnach der Super-Gau für die Freibauern
eingetreten und alle Mannschaften rutschten eine Klasse tiefer.
Doch
nun zum Spielverlauf: Mit einer der am stärksten besetzten Mannschaften die die
Freibauern in dieser Runde in der Bezirksklasse angetreten sind, wollte man im
letzten Spiel noch einmal alles geben. Da die schon als Aufsteiger feststehenden
Bensheimer nur zu siebt angetreten sind konnte Werner Florig schon frühzeitig
kampflos für die 1:0-Führung sorgen. Diesen Vorteil hatte man auch recht lange
halten können, denn aufgrund ausgeglichener Endspiele sorgten die 3 Remisen von
Ludwig Alexa, Jürgen Meyer und Kay Schmitt für die zwischenzeitliche 2½:1½-Führung.
Völlig
von der Rolle war am Spitzenbrett dieses Mal Alfred Bauer gegen seinen
Kontrahenten Reinhold Bosbach, der seine erste Niederlage während der gesamten
Runde hinnehmen musste. Nach einem Bauernverlust im Mittelspiel und einem
spielentscheidenden Damenzug geriet er mehr und mehr in die Passivität
und übersah ein zweizügiges Matt.
Eine
hervorragend geführte Partie lieferte dagegen am 8. Brett Graziela de Pinho ab.
Obwohl sie leicht besser stand und die besseren Angriffsmöglichkeiten hatte
willigte sie dem Remisangebot Ihres Gegenübers ein, da zu diesem Zeitpunkt die
beiden restlichen Partien auch sehr gefestigt und ausgeglichen standen und es so
zum 3:3-Zwischenstand kam.
Timo
Roth an Brett 4 hatte gegen Werner Dick zwar wie so oft wieder etwas Zeitnot,
dafür hatten aber beide eine sehr gefestigte Stellung und man einigte sich auf
remis.
Karl
Heinz Wohlfart an Brett 5 hatte unter Preisgabe seines Läuferpaares einen Königsangriff
seines Gegenübers abwehren können. Nachdem dieser es schließlich versäumte
unter einem Bauernopfer den Angriff mit den Schwerfiguren fortzusetzen war
eigentlich Karl Heinz im Endspiel bei gleichfarbigen Läufern und der etwas
besseren Bauernstellung im Vorteil, aber man einigte sich auch hier auf ein
remis, was den Endstand von 4:4 bedeutete, letztendlich aber dieses tolle
Ergebnis leider nichts mehr brachte.
Insgesamt
holten die Freibauern 3 Mannschaftspunkte (1 Sieg, 1 Unentschieden) und 23
Brettpunkte. Insgesamt wurden 17 (!) Spieler eingesetzt. Dies waren im einzelnen
Karl Heinz Wohlfart (5 Einsätze/4,5 Punkte), Alfred Bauer (6 /4), Werner
Florig (7/4), Ludwig Alexa (3/2,5), José Ortiz-Rodriguez (3/1,5), Jürgen Meyer
(3/1,5), Timo Roth (6/1,5), Volker Senne (3/1), Dirk Eller (4/1),
Joachim Everling (1/0,5), Graziela de Pinho (2/0,5), Patrick Paimann (3/0,5),
Kay Schmitt (4/0,5). Ebenso noch die Jugendspieler Jonas Schmitt, Roman
Reinhardt, Frank Deparade und Stephan Lachmann.
An
dieser Stelle möchte ich mich auch noch mal persönlich bei allen Spielerinnen
und Spielern bedanken, die dazu beigetragen haben, den Spielbetrieb der 4.
Mannschaft in der Bezirksliga aufrecht zu erhalten. Nur schade, das es am Ende
doch nicht gereicht hat.
Die
Tabelle der Bezirksklasse nach dem letzten Spieltag:
1.
SG Bensheim III (M) 34,0
13
2.
SV Reichelsheim
36,0 11
3.
SF Heppenheim II
30,5 10
4.
SC Lorsch III
27,0
6
5.
SK Einhausen
27,0
6
6.
SV Biblis
24,5
4
7.
FB Mörl.-Birk. IV (A)
23,0
3
8.
SC Hofheim (A)
22,0
3
Am
20.04.2002 (Samstag 14:00 Uhr) wurde das abgesagte Spiel gegen Steinbach, aus
der ersten Runde, nachgeholt. Um die Neuansetzung dieser Begegnung gab es
allerdings einigen Ärger, da die Schachfreunde aus Steinbach auf ein kampfloses
8:0 bestanden haben.
Die
Freibauern mussten um jeden Preis gewinnen, wollte man den Klassenerhalt noch
schaffen. Auf seiten der Odenwälder wurde auch sehr konzentriert gespielt und
nach drei Stunden sah es nach einem klaren Sieg für die Schachspieler aus Mörlenbach-Birkenau
aus. Klaus Häfner, Uwe Recker,
Erich Dubois de Luchet und Torsten
Bitsch hatten sich Vorteile erarbeitet. Torsten schaffte dann auch wenig später
das Wichtige 1:0 mit einer guten Partie.
Unmittelbar
vor der ersten Zeitkontrolle (nach vier Stunden), überschlugen sich dann die
Ereignisse zu Ungunsten der Freibauern. Innerhalb von wenigen Minuten musste
Markus Frei, Uwe Recker und Erich Dubois de Luchet die Waffen strecken.
Willy
Wrba hatte sich nach einigen Problemen zwar eine Gewinnstellung erarbeitet, aber
in Zeitnot verspielte er alle Chancen. Steinbach lag nun urplötzlich mit 4.1
vorne.
Als
Volker Bitsch nicht über ein Remis hinauskam, war die schmerzliche Niederlage
perfekt. Am Ende schaffte Peter Lammer noch ein glückliches Remis und Klaus Häfner
konnte mit einen sicheren Sieg noch etwas Ergebniskosmetik betreiben.
Nach
der 3:5 Niederlage war der Klassenerhalt nun in weiter Ferne.
Am
21.04.2002 (Sonntag 14:00 Uhr) kam es zum ultimativen Showdown in der
Landesklasse Süd. In der Begegnung Nied – Mörlenbach-Birkenau II ging es um
alles. Der Tabellenführer aus Nied musste gewinnen, um die Meisterschaft und
den Aufstieg in die Verbandsliga zu sichern. Die Freibauern mussten ebenfalls
gewinnen um den möglichen Klassenerhalt doch noch zu schaffen. Die Spieler von
König Nied waren klarer Favorit und sie erspielten sich auch deutliche
Vorteile. Aber zunächst schaffte Guido Fickartz
ein schnelles Remis. Aber nun sollte alles seinen Lauf nehmen, Markus
Frei an Brett 1 und Volker Bitsch an Brett 2 kassierten jeweils Niederlagen.
Nach einem Einsteller von Uwe Recker, gab er seine Partie auf und Nied lag nun
mit 3,5:0,5 vorne. Alles schien schon gelaufen, aber urplötzlich bekamen die
Schachspieler von König Nied das Nervenflattern. Erich Dubois de Luchet und
Peter Lammer hatte zwar die Niederlage schon vor Augen, aber beide konnten nach
groben Patzern ihre Gegner überraschend noch gewinnen. Somit war der Wettkampf
wieder völlig offen. Als sich Willy Wrba wiedereinmal aus argen Schwierigkeiten
befreien konnte, verkrampfte sein Gegner mehr und mehr, schließlich konnte
Willy gewinnen und ausgleichen. Alles lag nun an der Partie von Klaus Häfner,
ein Unentschieden würde keinen etwas bringen. Der Spieler aus Nied musste
gewinnen, sonst ist die Meisterschaft verspielt und auch Klaus Häfner musste
gewinnen. Nach sieben Stunden war das Schachbrett allerdings fast völlig leer
und beide Spieler mussten sich nun auf ein sinnloses Remis einigen. Endstand
4:4, der Supergau, die Freibauern abgestiegen und Nied hat die Meisterschaft
vergeigt.
Um
21:00 Uhr endete die Partie mit einem Unentschieden, aber es gab nur Verlierer.
Monatsblitzturnier März bei Freibauer Mörlenbach-Birkenau
Mit
12 Teilnehmern fand im März die Monatsblitzmeisterschaft der Freibauern im
Mörlenbacher Bürgerhaus statt. In einem recht ausgeglichenen Turnierverlauf,
der bis zum Schluss spannend blieb, belegte schließlich Markus
Frei mit 9 Punkten aus 11 Partien den 1. Platz. Auf
den Plätzen 2 bis 4 waren 3 Spieler mit 8 Punkten gleichauf, wo sich aber
aufgrund der besseren Feinwertung Torsten Bitsch vor Volker Bitsch und Erich
Dubois de Luchet durchsetzte. Wiederum nur einen halben Punkt dahinter platzierten
sich Peter Lammer und Uwe Recker.
In
starker Form präsentierte sich auch die im Dienste der Freibauern stehende
Brasilianerin und zugleich auch einzige Dame Graziela de Pinho. Mit 5
Punkten und dem 8. Platz konnte sie auch manchem Favorit „ein Bein stellen“.
Im
Abstiegskampf haben die Freibauern einen herben Rückschlag erlitten.
Mit
einer deutlichen 2:6 Abfuhr verlor man nicht nur die Mannschaftspunkte, auch das
Brettpunktverhältnis hat sich entscheidend verschlechtert. Auch die Art und
Weise der Niederlage war ernüchternd, vier Unentschieden, vier Niederlagen und
kein einziger Sieg. Dabei sah es zunächst gar nicht so schlecht aus, Uwe
Recker, Peter Lammer und Willy Wrba erkämpften sich
jeweils ein Remis zum Zwischenstand von 1,5:1,5. Nun gab es aber nur noch
Niederlagen, nur Volker Bitsch konnte noch ein Remis holen. Nun dürfen sich die
Freibauern kein Patzer mehr leisten, sonst geht es nach einem Jahr in der
Landesliga wieder zurück in
die Bezirksoberliga.
In
der Bezirksoberliga steht die dritte Mannschaft von Mörlenbach-Birkenau als
erster Absteiger fest. Mit einer 2:6 Schlappen gab es nichts zu ernten für die
Freibauern. Volker Senne konnte die einzige Siegpartie beisteuern, allerdings
hatte er etwas Glück, fast hätte auch Volker verloren, aber er konnte mit
Kampfgeist seine Partie noch aus dem Feuer reisen, sonst hätte der Wettkampf
mit einem Debakel geendet. Erich Dubois de Luchet und Karl-Heinz Wohlfart
erspielten sich jeweils noch ein Remis. Nach der Niederlage und dem Abstieg in
der Bezirksklasse hat auf Seiten der Freibauern sofort ein Neuaufbau eingesetzt.
Im nächsten Jahr will man mit einer neu formierten Mannschaft wieder angreifen.
(ab)
Im Abstiegskampf in der Bezirksklasse gab es für die 4. Mannschaft vom
Freibauer Mörlenbach-Birkenau beim Tabellendritten in Reichelsheim nichts zu
gewinnen und man bezog stark ersatzgeschwächt eine deutliche 1½:6½-Schlappe.
Dieser
Tatsache war man sich auch relativ schnell bewusst, als man schon frühzeitig
durch die Niederlagen der Jugendspieler Stephan Lachmann, Frank Deparade und
Roman Reinhardt mit 0:3 im Hintertreffen lag. Die Jungs gaben schon ihr Bestes,
verloren aber im Mittelspiel etwas den Faden und hatten letztendlich ihren
erfahreneren Gegenübern kaum mehr etwas entgegenzusetzen. Auch bei den anderen
Spielen sah es mit der Zeit nicht gerade rosig aus und man konnte eigentlich
schon mit dem schlimmsten rechnen.
Alfred
Bauer am 2. Brett wurstelte sich noch aus einer verlorenen Stellung heraus. Sein
Gegenüber Ernst Niesner hatte einen Freibauern, konnte aber durch einige
individuelle Fehler kein Kapital daraus schlagen. So konnte Bauer zwar ein Remis
beisteuern, mehr war in der Partie sowieso nicht drin. Das brachte aber nichts
mehr, denn kurz darauf musste José Ortiz-Rodriguez die Segel streichen, da sein
Gegenüber kurz davor war einen Freibauern in eine
Dame umzuwandeln.
Werner
Florig (Brett 4) konnte in einer hervorragend vollendeten Partie und dem
einzigen Sieg an diesem Tag noch mal auf 1,5:4,5 verkürzen, nachdem er über
einen Qualitätsverlust in eine Bombenstellung kam, mit 2 Springern einen Königsangriff
startete und schließlich die Dame gewann. Der Reichelsheimer Marco Lautenschläger
gab schließlich auf und musste Werner’s Sieg neidlos anerkennen.
Kai
Schmitt am Spitzenbrett geriet im Mittelspiel in eine etwas unübersichtliche
Stellung in dessen Abwicklung er einen Springer einstellte. So war auch diese
Partie gegen Dr. Klaus Pachler nicht mehr zu gewinnen.
Timo
Roth hatte gegen Routinier Adolf Korb zwar lange eine ausgeglichene Stellung,
geriet dann aber – wie so oft – in akute Zeitnot und in einen gefährlichen
Mattangriff, wo er dann auch noch bei extrem wenig Bedenkzeit die Dame
einstellen musste, was letztendlich zum 1,5:6,5-Endstand führte.
Um
in der jetzigen Situation noch die Klasse zu halten, muss man im letzten Spiel
gegen den noch ungeschlagenen Tabellenführer und schon als Meister feststehende
SG Bensheim 3 mindestens einen Punkt holen (ein schier aussichtsloses
Unternehmen) und in diesem Fall hoffen, dass der Tabellenletzte Hofheim nicht
6:2 oder höher gegen Biblis gewinnt.
Ralfs
Mattuschs ins Leben gerufene Jugendliga findet hohen Anklang bei den Vereinen
Erstmals
ging in diesem Jahr im Schachbezirk Bergstrasse eine Mannschafts-Jugendliga an
den Start. Hier sind alle Jugendlichen bis 18 Jahre in verschiedenen
Altersklassen spielberechtigt. Die
vom Bezirksjugendleiter Ralf Mattusch
(SK Fürth) ins Leben gerufene Spielklasse fand bei den Vereinen guten Zuspruch.
10 Vierer-Jugendmannschaften hatten dafür gemeldet und gingen an den Start.
Die
Mannschaft von "Freibauer" Mörlenbach-Birkenau musste zur ersten
Runde in Bürstadt gegen Bürstadt II antreten. In der Besetzung: Dirk Eller,
Jonas Schmidt, Roman Reinhard und Stephan Lachmann konnte ein Mannschaftssieg
mit 3,5 zu 0,5 erzielt werden. Die drei letztgenannten konnte ihre Partien zum
Gewinn führen, während am Spitzenbrett Dirk Eller aus taktischen Gründen - um
den Mannschaftssieg beim Stande von 2:0 zu sichern - seine überlegene
Partiestellung Remis
gab.
Am
Sonntag, den 24.03.02 findet im Bürgerhaus in Mörlenbach (Beginn 10.00 Uhr)
eine Nachholpartie aus der 2. Runde statt. Die Jugend-Freibauern erwarten hierzu
die I. Mannschaft aus Bürstadt, dem Favoriten mit dem Bezirksschülermeister am
Spitzenbrett.
Sollten
sich noch weitere Jugendliche finden, gerne auch Anfänger oder Schüler, die
das königliche Spiel erlernen wollen: Die Jugend der Freibauern trifft sich
jeden Mittwoch ab 16.00 Uhr und jeden Freitag ab 18.00 Uhr im Mörlenbacher Bürgerhaus.
Und u.a. beim internationalen Meister Sergey Galdunts finden sie fast keinen
besseren Lehrmeister im näheren Umkreis. Interessenten sind auf jeden Fall
recht herzlich willkommen.
Mörlenbach-Birkenau
I
siegt in der Schachoberliga Ost mit 5:3 gegen Steinbach I
In
der Schachoberliga Ost musste am Sonntag die erste Mannschaft des Schachclubs
Freibauer Mörlenbach Birkenau zum vorentscheidenden Abstiegsspiel in
Steinbach/Taunus antreten. Durch sehr gute Leistungen hatten die Freibauern
zuvor das Tabellenschlusslicht an eben jene Steinbacher abtreten können.
Die
Begegnung begann für die Freibauern alles andere als vielversprechend. Kurz vor
Abfahrt musste Sebastien Peter krankheitsbedingt absagen. Da so kurzfristig kein
Ersatzspieler mehr gefunden werden konnte, traten die Freibauern nur mit sieben
Spielern an und überließen Steinbach kampflos den Punkt an Brett 2. Ferner
mussten Sie an allen übrigen Brettern eine Bedenkzeitabzug von 20 Minuten
hinnehmen, weil die Begegnung in Folge dieser Turbulenzen erst etwas verspätet
gestartet werden konnte.
Ab
diesem Zeitpunkt ging es aber aufwärts für Mörlenbach-Birkenau. Bis zur
ersten Zeitkontrolle nach vier Stunden war aus dem Rückstand ein leichter
Vorsprung von 3:2 geworden. Peter Klings ließ seinen Gegner schon nach 14 Zügen
über die Klinge springen. Heiko Schneider und Paulus Wohlfart hatten Ihren
Gegner dominiert. Einzig Michael Schäfer musste eine weitere Niederlage
verbuchen. Bis zur zweiten Zeitkontrolle nach sechs Stunden konnte Steinbach
aber nochmals ausgleichen. Udo Wallrabenstein hatte trotz heftigster Gegenwehr
nach erbitterten Kampf die Segel streichen müssen. So blieb es Sergey Galdunts
und Peter Treffert vorbehalten die Begegnung zu entscheiden. Beide hatten in den
vorangegangenen sechs Stunden zwar kein schönes aber kämpferisches und schnörkelloses
Schach geboten. Beiden gelang es in der finalen siebten Stunde Ihre leichten
Vorteile im Endspiel jeweils zum vollen Punkt zu verwerten, so dass am Ende nach
einem wahren Krimi ein 5:3 Sieg für die Freibauern heraussprang.
Mörlenbach-Birkenau
hat sich mit diesen Sieg damit etwas vom Tabellenende absetzen können. Vor der
letzten Doppelrunde sind Steinbach und Giessen hoch abstiegsgefährdet. Daneben
etwas überraschend aber durchaus nicht unverdient auch die FTG-Frankfurt. Mörlenbach-Birkenau
ist am 13. Und 14. April Gastgeber zur letzten Doppelrunde im Bürgerhaus Mörlenbach
und erwartet dann beide Wiesbadener Vereine. Spielbeginn ist Samstags um 14:00h
und Sonntags um 9:00h.
Die
Begegnungen der 9. Runde in der Oberliga-Ost (Staffel B):
FTG
Frankfurt
-
SV Hofheim
0:8 (kampflos!)
VSG
Offenbach
-
SFR Schöneck
5:3
SK
Giessen
-
Wiesb.-Dotzheim
3½-4½
SFR
And Wetzlar -
Wiesbadener SV
4 - 4
SV
Oberursel
-
SV Griesheim
4½-3½
SC
Steinbach
-
SC Mörlenbach-Birkenau
3 - 5
Tabelle
nach der 9. Runde
Mannschaft
Brettpunkte
Mannschaftspunkte
1.
SV Hofheim
55 :17
16- 2
2.
SV Oberursel
46½:25½
16- 2
3.
VSG Offenbach
45 :27
14- 4
4.
SFR Schöneck
41½:30½
12- 6
5.
SV Griesheim
37 :35
11- 7
6.
SFR And Wetzlar
33 :39
7-11
7.
Mörlenbach-Birkenau 28½:43½
7-11
8.
FTG Frankfurt
32½:39½
6-12
9.
Wiesbadener SV
30½:41½
6-12
10.
Wiesb.-Dotzheim
26 :46
6-12
11.
SC Steinbach
29½:42½
4-14
12.
SK Giessen
27 :45
3-15
Am
Freitag, den 8. März wurde im Mörlenbacher Bürgerhaus ein Tandem-Turnier
ausgetragen. Insgesamt traten 12 Teilnehmer bzw. 6 Paare an. In einem recht
unterhaltsamen Turnier, das im Verlauf bei allen für sehr viel Spaß sorgte,
spielte jedes Paar jeweils zweimal in einer Vor- und Rückrunde gegeneinander.
Der
Spielverlauf war bis zum Schluss sehr spannend. Mit immenser Geschwindigkeit
wechselten die Figuren von einem Brett zum anderen und in Windeseile wurde so
manch’ überragende Stellung auf die Felder gezaubert. Um so verdutzter war
man, als innerhalb von nicht einmal einer Minute, der ganze Zauber auch wieder
flöten ging und flux wieder der Gegner besser stand.
Letztendlich
setzte sich zu weit vorgerückter Stunde ganz knapp mit einem Sieg mehr das
favorisierte Duo Paulus Wohlfart und Uwe Recker vor dem Team Markus Frei und
Torsten Bitsch durch. Den 3. Platz belegten Peter Lammer und Erich Dubois de
Luchet.
In
einem Stichkampf wurde sogar noch der 4. Platz hart umkämpft. Den kürzeren
zogen hier Bernhard Roos und Volker Bitsch, die sich vom Team Willy Wrba und
Guido Fickartz geschlagen geben mussten.
Das
Duo Graziela del Pinho (einzige Dame im Teilnehmerfeld) und Alfred Bauer belegte
den 6. Platz, konnten allerdings einen Sieg gegen das erst- und drittplazierte
Team erreichen, was auch fast wie den Turniersieg gefeiert wurde.
Dank
geht noch an den überragenden Turnierleiter und Materialwart Christoph Nikolai,
der in gewohnt routinierter und souveräner Manier für einen reibungslosen
Ablauf sorgte. Er nahm dann anschließend die Siegerehrung vor.
Endstand:
1.
Paulus Wohlfart/Uwe Recker
30 P.
2.
Markus Frei/Torsten Bitsch
28 P.
3.
Peter Lammer/Erich Dubois d. Luchet 24 P.
4.
Willy Wrba/Guido Fickartz
16 P.
5.
Bernhard Roos/Volker Bitsch
16 P.
6.
Graziela del Pinho/Alfred Bauer
6 P.
Das
Spiel in Reinheim sollte um 14:00 Uhr im Hotel zur Spitze stattfinden.
Aber
als die Freibauern kurz vor Spielbeginn vor verschlossenen Türen standen, war
die Verwirrung recht ordentlich. Nach einigen Handy-Manövern wurde der neue
Spielort in Bieberau ausfindig gemacht. Nach Aussage der Gastgeber wurde der
Mannschaftsführer der Freibauern vor einigen Monaten telefonisch über die
Verlegung informiert, dieser hatte jedoch keine Erinnerung daran.
Nach
dem sich die Gemüter beruhigt hatte, konnte das Spiel mit 45 Minuten Verspätung
beginnen.
Auf
Seiten der Freibauern erarbeitete man sich nach und nach angenehme Stellungen.
Zunächst
demonstrierte Peter Lammer seine gut Form, und gewann seine Partie ganz sicher,
mit gewohnt kreativem und aktiven
Spiel brachte er die Weschnitztaler Schachspieler in Führung. Der Reinheimer
hatte sich einfach veropfert. Auch Klaus Häfner zeigte, dass er zur Zeit gut
drauf ist. Klaus lies seinen Gegner keine Chance und machte einen wichtigen
Punkt. Nun sollte es aber hin und her gehen, Uwe Recker stellte in
Gewinnstellung einen Turm ein, Peter Klings geriet in Zeitnot und auch sonst war
Spannung angesagt. Die Stellung von Markus Frei war nach Betrachtung der
Zuschauer keinen Pfifferling mehr wert, allerdings lies der Reinheimer einen
Turm einzügig stehen und stellte sich noch einzügig ins Matt. Markus übersah
jedoch das Matt und die Aufgabe
seines Gegners (er hatte bereits die Hand gereicht) und zwang seinen Gegner in
ein verlorenes Endspiel. Als der Reinheimer später erneut aufgab, hatte Markus
ein Einsehen und machte den Punkt. Willy Wrba erarbeitete sich zwar klare
Vorteile, aber als das Remis immer wahrscheinlicher wurde, musste sein Gegner
wegen des Zwischenstandes überziehen und Willy konnte mit einem Konter das 4:0
machen. Torsten Bitsch hatten ebenfalls den Sieg praktisch in der Tasche, er
sicherte allerdings mir einem Remis den Mannschaftssieg. Torsten erzwang das
Unentschieden mit einem Dauerschach.
Am
Ende mussten sich Peter Klings (am Spitzenbrett), Volker Bitsch und Uwe Recker
geschlagen geben. Mit dem 4,5:3,5
Sieg konnten die Freibauern zwei ganz wichtige Punkte einfahren.
In
der Landesliga Süd konnten die Freibauern erstmals einen „Big Point“
landen. Im Abstiegsduell kamen die Odenwälder zu einem 5:3 Sieg über den SK
Langen.
Guido
Fickartz kam für den in der
ersten Mannschaft festgespielten Udo Wallrabenstein zum Einsatz, ansonsten waren
die Freibauern komplett.
Nach
gut zwei Stunden brachte Uwe Recker die Schachspieler aus Mörlenbach-Birkenau
mit einem sicheren Sieg in Führung.
Nach einem Remis von Peter Klings am Spitzenbrett (1) und einem weitren
klaren Sieg von Klaus Häfner, kam es zum Zwischenstand von 2,5:0,5. Kurz vor
der ersten Zeitkontrolle konnte Guido Fickartz mit einem sicheren Erfolg weiter
erhöhen, somit war eine Vorentscheidung gefallen.
Den
endgültigen Erfolg machten Markus Frei mit einem Remis und Willy Wrba mit
einem Sieg perfekt. Nach dem deutlichen, aber hoch verdienten
Zwischenstand von 5:1 war alles klar. Am Ende mussten die Gebrüder Bitsch
(Volker und Torsten) noch Niederlagen einsteckten, somit konnte der SK Langen
noch auf 3:5 verkürzen.
Trotz
des wichtigen Sieges über den SK Langen bleibt die Situation sehr kritisch.
Zum
rettenden Ufer „Klassenerhalt“ fehlen immer noch drei Mannschaftspunkte, da
die Tabellennachbarn ebenfalls gepunktet haben.
In
der Oberliga Ost traf die erste Mannschaft des Schachclubs Mörlenbach-Birkenau
auf den Tabellenführer
aus
Oberursel. Die Mannschaft um Spielertrainer Sergey Galdunts ging als klarer
„Underdog“ in diese Begegnung,
wies doch der Gegner in seinen Reihen etliche nationale und internationale
Titelträger aus. Und
trotzdem schafften es die Freibauern diese Begegnung immer offen zu halten.
Sebastien Peter, Udo Wallrabenstein und Heiko
Schneider gewannen Ihre Partien in überzeugender Manier. Früh hätte der
Wettkampf sogar zu Gunsten der Weschnitztaler entschieden sein können, wenn
Paulus Wohlfart und Regis Hoffmann Ihre besser stehenden Stellungen hätten
verwerten können. So aber mussten sich beide
geschlagen geben. Nach vier Stunden schien damit der Wettkampf zu
kippen, zumal Oberursel durch Siege über Michael Schäfer und Peter Treffert
mit insgesamt 4:3 in Führung ging. In einem wahren Endspielkrimi über mehr als
80 Züge und einer Spieldauer von fast sieben
Stunden sicherte aber Sergey Galdunts am Spitzenbrett den Freibauern den
Ausgleich zum 4:4 und damit einen wichtigen
Punkt gegen den Abstieg. Am 17. März trifft die Mannschaft im Kellerduell auswärts
auf Steinbach und kann sich dort weitere wichtige Punkte erspielen.
Die
Einzelergebnisse an den Brettern:
1.
Galdunts 1
: 0 Margoline
2. Peter 1
: 0 Schnitzspan
3. Schaefer 0
: 1 Reschke
4. Schneider 1
: 0 Schlamp
5. Treffert
0 : 1 Haakert
6. Wohlfart
0 : 1 Kuban
7. Hoffmann 0
: 1 Chandler
8. Wallrabenstein 1
: 0 Schiffer
Die
übrigen Begegnungen in der Oberliga Ost (8. Runde)
Wiesbadener
SV 5 - 3 FTG Frankfurt
Wiesb.-Dotzheim 1½-6½ SV Hofheim
SV Griesheim 5 -
3 SC Steinbach
VSG Offenbach 6½-1½ SK Giessen
SFR Schöneck 5½-2½ SFR And
Wetzlar
Tabelle
(nach 8. Runden)
1. SV
Hofheim 14- 2
2.
SV Oberursel 14- 2
3.
VSG Offenbach 12- 4
4.
SFR Schöneck 12- 4
5.
SV Griesheim 11- 5
6.
FTG Frankfurt 6-10
7.
SFR And Wetzlar 6-10
8.
Wiesbadener SV 5-11
9.
SC Mörlenbach 5-11
10. SC Steinbach 4-12
11.
Wiesb.-Dotzheim 4-12
12.
SK Giessen 3-13
In
der Oberliga Ost konnte die erste Mannschaft der Schachclubs Freibauer Mörlenbach-Birkenau
durch einen Doppelsieg die rote Laterne des Tabellenletzten abgeben. Beide
Spiele wurden auswärts in Wetzlar gespielt. Samstags traf die Mannschaft auf
einen in voller Stärke angetretenen Giessener Schachclub. Giessen hatte sich
gegen die bisher sieglosen Mörlenbach-Birkenauer entsprechende Chancen auf
Punkte gegen den Abstieg ausgerechnet, die zudem auf drei Stammspieler
verzichten mussten. Keine gute Voraussetzung also, doch die Freibauern spielten
sich im Laufe der Begegnung frei. Schon nach nur 15 Zügen konnte Paulus
Wohlfart den ersten Sieg verbuchen. Wenig später erhöhte Udo Wallrabenstein in
einer sauber gespielten Positionspartie. Der Begegnung drohte kurz zu kippen,
als Uwe Recker trotz besserer
Stellung zuerst den Faden und später die Partie verlor. Aber Mörlenbach-Birkenau
war nicht mehr zu stoppen. Innerhalb weniger Minuten stellten Im Sergey Galdunts,
Heiko Schneider, Peter Treffert und Klaus Häfner durch Siege den
Mannschaftssieg her. Da half es den Giessener auch nicht, dass Michael Schäfer
an Brett 2 die Segel streichen musste; mit dem Endstand von 6:2 konnten die
Freibauern den ersten Mannschaftssieg in der laufenden Saison verbuchen.
Am
Sonntag morgen war dann der Gastgeber Wetzlar der Gegner. Diese entschlossen
sich Ihr erstes Brett einfach kampflos aufzugeben. Zwar lagen die Freibauern
dadurch von Anfang mit 1:0 in Führung, Wetzlar konnte aber entsprechend stark
an den hinteren Brettern aufstellen. Diesmal entwickelte sich die Begegnung
deutlich knapper als am Vortag. Relativ schnell und überraschend sicher konnten
Udo Wallrabenstein, Markus Frei und Uwe Recker die letzten drei Bretter
unentschieden halten. Als Paulus Wohlfart dann trotz Zeitnot dem Gegner die Dame
abknüpfen konnte, deuteten die Signale Richtung Gesamtsieg. In diese Phase fiel
jedoch eine vermeidbare Niederlage von Heiko Schneider. Michael Schäfer und später
Peter Treffert wickelten Ihre Partien jedoch routiniert zum Unentschieden ab, so
dass Mörlenbach-Birkenau zwar knapp aber haushoch verdient die
Mannschaftspunkte einfahren konnte.
Aus
einer insgesamt stark spielenden Mannschaft lohnt es sich, vor allem die
Ersatzspieler Klaus Häfner, Markus Frei und Uwe Recker hervorzuheben, die an
den hinteren Brettern eine hervorragende Moral zeigten und überzeugen konnten.
Mörlenbach-Birkenau konnte sich mit diesem Doppelsieg auf den drittletzten
Tabellenplatz hieven. Allerdings ist die Abstiegsfrage bei sechs fast
punktgleichen Mannschaften und noch vier zu spielenden Runden äußerst unklar.
Am 24. Februar trifft die erste Mannschaft im nächsten Heimspiel auf den
Tabellenführer aus Oberursel. Schon eine Woche vorher muss die zweite
Mannschaft in der Landesklasse Süd in Ihrem Heimspiel gegen Langen punkten, um
sich Chancen auf den Klassenerhalt zu wahren.
6.
Runde: FTG Frankfurt - VSG Offenbach 5:3; Hofheim - Schöneck 6.5-1.5; Mörlenbach-Birkenau
-SK Giessen 6:2; SV Griesheim - SFR And Wetzlar 5:3; Wiesbadener SV -
SV Oberursel 3:5; Wiesbaden-Dotzheim - SC Steinbach 3:5;
7.
Runde: SFR Schöneck - FTG
Frankfurt 5.5:2.5; VSG Offenbach - SV Hofheim 2.5:5.5; SK Giessen - SV Griesheim
3:5; SFR And Wetzlar - SC Mörlenbach-Birkenau
3.5: 4.5; SV Oberursel - Wiesb.-Dotzheim 6:2; SC Steinbach- Wiesbadener SV 3:5
Tabelle:
1.
SV Oberursel
13- 1
2.
SV Hofheim
12- 2
3.
VSG Offenbach
10- 4
4.
SFR Schöneck
10- 4
5.
SV Griesheim
9- 5
6.
FTG Frankfurt
6- 8
7.
SFR And Wetzlar
6- 8
8.
SC Steinbach
4-10
9.
Wiesb.-Dotzheim
4-10
10.
Mörlenbach-Birkenau
4-10
11.
SK Giessen  
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